Wallbox oder nicht

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    • TomTom26 schrieb:

      ...Wenn man Glück hat akzeptieren die dann eine bereits vorhandene intelligente Box von "früher" und schalten sich da auf.
      Wahrscheinlicher wird aber sein das es ein Uni-System geben wird das die "alte" Box dann ersetzen muss.
      ...
      Deswgen habe ich ja geschrieben, dass man sich schon mal einen passenden STROMANSCHLUSS (Starkstrom (siehe Bild) etc...) legen lassen soll.
      Man kann dann jetzt oder in der Zukunft eine Wallbox installieren lassen oder den Starkstromanschluss als Investition in seinen Grund und Boden sehen.

      Fakt ist, nicht alle Haushalte können so einen Anschluss bekommen, die Physik der Hauptstromleitung begrenzt das ganze einfach.

      [Blockierte Grafik: https://www.filmhaus-bielefeld.de/wp-content/uploads/2018/08/starkstrom-380v-16a-32a.jpg]
    • Erstmal vielen Dank für Eure Tips. Werde mal abwarten bis wir das Auto vor der Tür haben, bzw. den Elektriker meines Vertrauens fragen, ob er mir die alte Starkstromsteckdose auf neuesten Stand bringt.
      Angebot für eine Wallbox habe ich zwar angefragt allerdings meinte der, wenn ich einiges in Eigenregie mache, dann lohne sich der Auftrag ja nicht mehr für ihn.
      Mal gucken.
    • Wie Catfish schon schrieb kann man das einstellen. Am Ladegerät ist ein Drucktaster damit kann man zwischen 8,10 und 12 A umschalten. Im Lademanagement im Fahrzeug gibt es die Einstellungen Maximal, Reduziert und Minimum jeweils sowohl für das mobile Ladegerät als auch eine stationäre Ladestation. Die Einstellungen im Fahrzeug lassen sich auch mit denen am Ladegerät kombinieren. 10 A am Ladegerät mit "Reduziert" im Lademanagement gibt bei mir ca. 7,5 A . Minimal ist bei mir immer 1kW Ladeleistung und entspricht dann ungefähr 4,5 A.

      Langsames Laden erzeugt allerdings mehr Verlust. Im wesentlichen liegt das wohl am Eigenverbrauch des Fahrzeugs während des Ladevorgangs. Bei geringerer Ladeleistung ist das Fahrzeug länger eingeschaltet und braucht entsprechend mehr Energie, die dann nicht im Akku landet.

      Ein Ladeverlust von über 25% bei 4,5A Ladestrom gegenüber knapp über 10% (Mobillader mit 12A) bzw. unter 10% (Wallbox mit 16A) macht schon einen gewaltigen Unterschied. (Die Verluste habe ich grob überschläglich berechnet und sie decken sich auch so einigermaßen mit meinen stichprobenartig ermittelten, realen Ladeverlusten).
      XCeed PHEV Spirit (2020) mit optionalen 18" Felgen sowie Navi- und Technologie-Paket
    • Ich hab meinen vorgestern zugelassen.

      bluemoon schrieb:

      Wie Catfish schon schrieb kann man das einstellen. Am Ladegerät ist ein Drucktaster damit kann man zwischen 8,10 und 12 A umschalten. Im Lademanagement im Fahrzeug gibt es die Einstellungen Maximal, Reduziert und Minimum jeweils sowohl für das mobile Ladegerät als auch eine stationäre Ladestation.
      Okay, den Taster findet aber auch nur derjenige, der weiß, dass es ihn gibt. Eine Beschriftung wär wahrscheinlich zu teuer gewesen und im Handbuch (seufz) finde ich auch keinen Hinweis dazu.

      bluemoon schrieb:

      Im Lademanagement im Fahrzeug gibt es die Einstellungen Maximal, Reduziert und Minimum jeweils sowohl für das mobile Ladegerät als auch eine stationäre Ladestation.
      Wo genau stellst Du das denn ein? Ich finde da im ganzen Setup nix. Nur Ladesteckerverriegelung und Ausroll-Hinweise.

      Markus
    • Hallo,

      ich hatte jetzt mal die Gelegenheit, die langsamste mit der schnellsten Lademöglichkeit bei ähnlichen Bedingungen zu vergleichen:

      Der angezeigte Ladestand war im 1. Fall 12%. Das entspricht so ungefähr 7,5 kWh bis zur Vollladung. Bei einer Ladeleistung von 750 W (Kombination 8A am Ladeziegel und Minimum im Lademanagement) ergab sich eine Ladedauer von etwas über 12 h. Die verbrauchte Energie laut Zähler waren 9,4 kWh. Ergibt einen Ladeverlust von 1,9 kWh.

      Im 2. Fall hatte ich 15% auf der Anzeige (entspricht ca. 7,3 kWh bis Vollladung). An einer 11 kW Ladesäule habe ich dafür 8,0 kWh und etwas über 2 Stunden gebraucht. Der Verlust betrug also nur 0,7 kWh.

      Wenn ich jetzt mal normalen Haushaltsstrom rechne, sind das rund 30 Cent pro Vollladung, die man maximal mit einer Wallbox sparen könnte. In der Regel wird man über den Ladeziegel auch eher mit 2,2 kW laden. Da fällt die Differenz dann deutlich geringer aus. Bei den Kosten einer Box wird sich dass wohl wirtschaftlich nie rechnen.

      (Interessant ist das Laden mit niedrigen Strömen allerdings, wenn man dafür eine kleine Solaranlage verwenden will.)
      XCeed PHEV Spirit (2020) mit optionalen 18" Felgen sowie Navi- und Technologie-Paket
    • Hi, ich finde es interessant, dass noch niemand die Förderung der Wallbox angesprochen hat. Mit dem richtigen Elektriker zahlt man für eine Wallbox inkl. Einbau um die 100-250€. Unsere Wallbox wird nächste Woche eingebaut und dass obwohl der Ceed SW PHEV erst Mitte/Ende Oktober kommt. Dank Förderung kostet uns die Wallbox im Endeffekt aufgrund etwas schwieriger Anbringungsverhältnisse (recht viel Leitung) 200€. Damit sind wir aber auch für die Zukunft halbwegs gut gerüstet, dank 11 kW Wallbox (die laut Elektriker auch 22 kW kann). Falls die Box mal nicht mehr State of the art ist, wird nur die Box getauscht, die Leitung bleibt ja vorhanden. Für uns ein Win-Win, da das nächste Auto ziemlich sicher ein reines EV wird.
    • Muss jeder für sich entscheiden, ich persönlich halte eine Wallbox für zu Hause nicht für notwendig. Mit dem Hinweis auf die Förderung werden zur Zeit den Leuten die Boxen reihenweise angedreht, obwohl nur die wenigsten Nutzer davon wirkliche Vorteile haben.

      Egal ob rein elektrisch oder PHEV kann ich über Nacht an jeder billigen Haushaltssteckdose mindestens 17 kWh (2,2 kW x 8h) nachladen, was dann ungefähr 100 km entspricht. Meistens stehen die Autos sogar noch viel länger zu Hause rum. Bei 12h pro Tag sind es schon 26 kWh (entsprechend 150 km). Damit komme ich schon auf ca. 700 km - 1000 km pro Woche. Das sind schon über 35 bis 50 tkm im Jahr. Der originale Ladeadapter geht bis ca. 2,7 kW und käme an einer guten Schukodose damit bei 12h auf knapp 200 km am Tag oder fast 70 tkm im Jahr.

      Beim PHEV gehen eh nur maximal 8,5 kWh rein (im Schnitt lade ich pro Tag so ca. 6.5 kWh).

      Wenn ich unterwegs bin, kann ich die Wallbox ohnehin nicht nutzen und lade stattdessen an öffentlichen Ladepunkten. Die Lademenge kommt dann noch oben drauf.

      Mehr als 3,5 kW lädt der KIA PHEV auch an einer Wallbox nicht, da nur eine Phase genutzt wird (am originalen Ladeadapter sind es also ohne Zusatzkosten nur ca. 30% weniger).
      XCeed PHEV Spirit (2020) mit optionalen 18" Felgen sowie Navi- und Technologie-Paket
    • Hi,

      ich denke der Normalnutzer kommt beim PHEV auch problemlos ohne Wallbox aus. Der Zeitvorteil beträgt gerade mal eine 3/4 Stunde mit 11 kW-Wallbox.

      Allerdings bin ich mit einer Wallbox (Heidelberg Energie Control) durch unsere Photovoltaikanlage jetzt ganz zufrieden, weil wir nun auch wenige helle Stunden besser nutzen können, um mit 3,7 kW den XCeed PHEV in unter drei Stunden von null auf voll zu bekommen. Man wird durch das dadurch größere zu Verfügung stehende Zeitfenster etwas flexibler, mehr bringt es nicht.

      Gruß
      Hansemann
    • Hi Phev´ler.

      vom Grundsatz reicht die mitgelieferte Ladeeinrichtung. Ich habe mir eine gebrauchte Heidelberg ECO gekauft, weil es komfortabler für mich ist. Laut Kia lädt der Ceed SW PHEV mit maximal 3,3 kW an einer Wallbox und mit dem Serienlader 2,7 kW max. Ist so ein wenig eine Glaubensfrage was man möchte, und wie die persönlichen Gegebenheiten vor Ort sind. Bei mir steht das Auto direkt vor der Tür und da war für mich die Wallbox die bessere Variante, ein neues Kabel sollte eh verlegt werden. Da ich selbst Elektrofachkraft bin, war das auch kein Problem.

      Aber eine Frage habe ich an euch. Ladet ihr ausschließlich zuhause oder auch auswärts? Wenn ja wo und mit welcher Ladekarte, Anbieter oder gratis zb Ikea beim Einkaufen.

      Gruß Papalexi