PHEV - Erfahrungen

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    • Hallo Ceedy 2222.

      Ich bin jetzt etwas irritiert wegen deinem Beitrag Nr. 82 >> auf eine Laufleistung von max 2000 km in 7 Jahren Ist das ggf. nur ein "Printfehler" !? ... ;(

      In dem Beitrag Nr.90 sprichst Du von bisher 2.000 km, ab wann..?
      Vermutlich sprichst Du von 20.000 km Laufleistung in 7 Jahren, ansonsten benötigst Du kein Auto. Und selbst wenn nun meine Annahme mit 20.000 km stimmen sollte, wären das p.A. nur 2857 km? Rechnet sich da überhaupt ein Auto, zumal ein PHEV mit deutlich höheren Einstiegskosten, wie von mir in meinem meinem Beitrag Nr.95 geschildert...?

      Gruß
      Schorsch

      P.S. den guten ökologischen Ansatz lasse ich hier unbetrachtet
    • Auch ich kann die Erfahrungen von @bluemoon zu 100% bestätigen. Ich fahre zwar keinen XCeed, sondern einen Niro PHEV. Aber so groß werden wohl die Unterschiede nicht sein. Die Verbrauchswerte von @bluemoon sind sehr realistisch. Natürlich muß jeder selbst beurteilen, welchen Stromtarif er hat. Ich kaufe derzeit die kWh noch für € 0,29 ein, wobei ich extrem wenig einkaufe, weil ich den größten Teil der benötigten Energie mit der eigenen PV-Anlage erzeuge. Wieviel die über eine eigene PV-Anlage erzeugte Energie im Endeffekt kostet, würde hier zu weit gehen. Also legen wir doch gerne einen Tarif mit 29 bis 33 Cent pro kWh zugrunde und behandeln die Wirtschaftlichkeit von PV-Anlagen in anderen Foren.

      Klimaanlage, Sitzheizung, Lüftung und Navi sind im EV-Betrieb meines Niros voll funktionsfähig. Nur die Heizung muß natürlich auf LO gestellt sein, damit der Verbrenner nicht anläuft. In den Wintermonaten heize ich das Auto in der Garage mit einem separaten Heizlüfter eine halbe Stunde vor (Spezialmodell für KFZ ohne glühende Heizdrähte). Das reicht gut für die ersten 10 km, zumal Sitz- und Lenkradheizung sehr schnell und gut wirken. Fahre ich längere Strecken bei extrem niedrigen Temperaturen, was bei mir sehr selten vorkommt, muß ich natürlich aus Komfortgründen den Verbrenner in Betrieb nehmen.

      Mein vor 9 Monaten zugelassener Niro PHEV hatte einen Listenpreis von rund € 40,000,-. Nach Abzug der Hersteller-Prämie und des Händler-Rabatts habe ich € 30.100,- an den Händler bezahlt. Anschließend erhielt ich von der BAFA noch die Innovations- und Umweltprämie in Höhe von € 4.600,-. Somit lag mein echter Einkaufspreis bei € 25.500,- für ein sehr gut ausgestattetes Auto (Navi, AHK, Automatik, zahlreiche elektronische Helfer). Ich bin mir absolut sicher, dass ich einen Wagen mit dieser Ausstattung und mit (ausschließlich) Verbrennungsmotor nicht billiger bekommen hätte. Man könnte es auch andersrum formulieren: Den Aufpreis für den zusätzlichen Elektromotor hat die Bundesrepublik Deutschland gesponsert. Nun habe ich aber ein Fahrzeug, das ich zumindest die ersten 7 Jahre (vielleicht aber auch 8 bis 10 Jahre) zu 95% elektrisch betreiben kann (siehe obige KIA-Garantiezusage in #98). Sollte ein Ersatzakku die prognostizierten € 8.000,- bis 10.000,- kosten, wird mir das voraussichtlich zu teuer sein. Dann kann ich aber immer noch die restliche Lebensdauer das Auto mit dem Verbrenner fahren. Was habe ich dann gegenüber dem Kauf eines reinen Verbrenners verloren?

      Ich gebe zu, dass mein Fahrprofil etwas extrem ist - vor allem wegen der Nutzung des Wagens vorwiegend im Kurzstreckenverkehr. Das hat damit zu tun, dass ich seit 9 Monaten Rentner bin. Früher, als ich noch jeden zweiten Tag im Außendienst war, hatte ich ein ganz anderes Fahrprofil, zu dem der PHEV in keiner Weise gepasst hätte. Deshalb muß die Kaufentscheidung jeder selbst treffen und dabei sein persönliches Fahrprofil mit berücksichtigen.

      Gruß
      Walter
      KIA Niro PHEV Vision, MJ21 (deutsches Modell), weiß, Navigationspaket, AHK ab Werk, bestellt 08.06.20, geliefert 20.11.20, Zulassung 28.01.21
    • Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Wenn die Lebensdauer des Akkus dem Ende entgegen geht, wird sich das nach meiner Einschätzung in einer verminderten EV-Reichweite zeigen. Da werden dann eben statt der üblichen 58 km (bei vollgeladenem Akku) nur noch 40 km oder 20 km Reichweite angezeigt. Und somit springt der Verbrenner entsprechend früher an. Natürlich gibt es in seltenen Fällen auch Akkus mit einem Kurzschluß - ähnlich dem Kurzschluß bei einer Starterbatterie. Aber das sind Extremfälle, von denen ich jetzt mal nicht ausgehe.

      Wer sagt denn, dass dieses Auto "für reinen Verbrennerbetrieb nicht zugelassen" ist? Ich fahre doch jetzt schon gelegentlich im HEV-Modus. Das ist doch genau dasselbe, das ich nach geschätzten 10 Jahren auch tun werde, wenn der Akku den Geist weitgehend aufgegeben hat. Das kann ich dann über den manuellen Modus-Schalter auslösen oder mich auf die vollautomatische elektronische Umschaltung verlassen. Und wir reden hier über einen Zustand, der theoretisch nach 7 bis 10 Jahren eintreten KANN, aber nicht muß.
      KIA Niro PHEV Vision, MJ21 (deutsches Modell), weiß, Navigationspaket, AHK ab Werk, bestellt 08.06.20, geliefert 20.11.20, Zulassung 28.01.21
    • E-Kennzeichen muss dann auch abgegeben werden da keine der beiden Bedingungen mehr erfüllt ist:
      "Wer mit Plug-In-Hybrid ein E-Kennzeichen will, muss aber eine von zwei zusätzlichen Voraussetzungen erfüllen:
      Für ein E-Kennzeichen muss das Hybrid-Auto weniger als 50g CO2 pro gefahrenem Kilometer ausstoßen.
      Alternativ kann das Fahrzeug allein mit Elektroantrieb mindestens 40 km fahren."
    • Korrekt,

      zudem muss sich jeder von dem Gedanken verabschieden, dass zwei voneinander unabhängige Systeme das Auto antreiben können.
      PHEV ist weder ein E-Fahrzeug mit "Reserve-Benzinmotor für alle Fälle", noch umgekehrt ein Benziner mit zusätzlichem E-Motor.
      Das ganze System funkt nur im korrekten Zusammenspiel aller Komponenten und dazu gehört auch der Akku. Wenn der an sein Lebensende
      kommt - wie auch immer das konfiguriert sein mag - oder (Teil-) defekt ist wird der Karren nicht mehr fahren.

      Gruß
      Hansemann
    • @Hansemann*
      Die 7 Jahre Garantie wurde ja schon erwähnt.
      In den letzten 5 Jahren ist der Akkupreis um >60% gefallen. Wie die Preisentwicklung in 7 Jahren sein wird, weiss keiner. Ich gehe aber nicht davon aus, das ein 8,9 ķw/h Akku dann noch 8000 Euro kosten wird.
      Es gibt schon Reparaturbeispiele, in denen nur die kaputten Module getauscht werden. Das auch bei verschiedenen Herstellern. Da belaufen sich die Kosten auf ca. 2000 -2500 Euro. Bei reinen Elektroautos.
      Jetzt schon Panik wegen dem Akku zu schieben finde ich übertrieben. Davon abgesehen werden viele schlappe Akkus gerne als Energiespeichen in anderen Anwendungen eingesetzt.
      Ceed SW PHEV Platinum 04/2021 Lunar Silber mit Webasto Standheizung
    • Hallo alle zusammen.

      War heute beim netten freundlichen Service wg. anstehender Inspektion, da habe ich mich mal erkundigt, was eine Ersatzbatterie PHEV kostet. Die Frage stand ja u.a. hier im Raum.

      1. Der junge Mann hat erstmal rumgeeiert, dann rausgelassen, dass bei einem Niro kürzlich 6.000€ angefallen sind!
      2. Da ja PHEV noch nicht so sehr lange verfügbar ist, war meine Frage nach der Garantie 7 Jahre wohl berechtigt, aber hierbei kam er ins Schwimmen. Auf meine einfache Nachfrage, die 7 Jahre Garantie sollte doch auch z.B. diese spez. Batterie beinhalten wurde er nervös. Denn wie können bei einem relativ jungen Auto die o.a. Kosten entstehen!

      Wie groß ist die Batterie denn, wie ein langer, schmaler Koffer?
      Aus Datenschutzgründen...

      Gruß
      Schorsch
    • Was bedeutet " Kam er ins Schwimmen " und " würde nervös " denn nun genau ?
      Warum hat es 6000 Euro gekostet, und warum war es keine Garantie ?

      Solange nichts aussagekräftiges mitgeteilt wird, ist das für mich alles nur sinnlose Spekulation.

      7Jahre Garantie sind für den PHEV Akku von Kia zugesagt. Dann sollte es auch so sein.
      Ceed SW PHEV Platinum 04/2021 Lunar Silber mit Webasto Standheizung
    • Hallo Ceedy2222.

      Was willst du eigentlich von mir, was ist daran nicht aussagekräftig genug! Habe ich denn irgendeinen Auftrag dazu, das bis zum Ende zu recherchieren? Ich habe den Verlauf meines Gespräches soweit geschildert und gut ist es. Rumgeeiert >> so war mein Eindruck. Deswegen habe ich nachgefragt mit dem angeführten Ergebnis.

      Das hat hier im Forum bisher keiner, und auch Du erst recht nicht gemacht. Bin ich dein Reporter, dann geh doch mal selbst zu KIA und frage selbst mal nach dem Sachstand...!

      Aber rummeckern, selbst nichts zu dem Thema beitragen und aus der Deckung schießen fällt immer leicht!

      Spekulieren kannst Du ja selbst bestens >> Dann sollte es auch so sein. Der Schuss geht nach hinten los. ((:)))
    • @Atlan_11
      Das steht in meinen Garantiebedingungen allerdings anders, aber ist ja gut, wenn es so gehandhabt wird. Bei mir fällt die Batterie zwar unter die Garantie, aber anders als für den EV steht beim PHEV in meinen Garantiebedingungen kein konkreter % Wert. Ich gehe daher davon aus, dass wenn die Batterie gleichmäßig schwächer geworden ist (alle Module ähnlich stark gealtert sind), dase es kein Garantiefall ist.

      BTW: Ein Akku kann ja auch durch einen Unfall defekt gehen und fällt dann auch nicht unter die Garantie.
      XCeed PHEV Spirit (2020) mit optionalen 18" Felgen sowie Navi- und Technologie-Paket
    • Originaltext Kia:

      In unseren Elektrofahrzeugen, Hybrid-Elektrofahrzeugen und Plug-in-Hybrid-Elektrofahrzeugen verwenden wir Hochvolt-Lithium-Ionen-Batterieeinheiten, die auf eine lange Lebensdauer ausgelegt sind. Deshalb gilt für sie selbstverständlich die Kia-Garantie* für eine Dauer von 7 Jahren ab der Erstzulassung oder 150.000 km Laufleistung, je nachdem, was zuerst eintritt.

      Ausschließlich bei den Elektrofahrzeugen (EV) und Plug-in-Hybrid Elektrofahrzeugen (PHEV) garantieren wir zudem eine Batteriekapazität von 70 %. Eine mögliche Kapazitätsminderung der Batterie bei den Mild-Hybrid-Elektro- (MHEV) und den Hybrid-Fahrzeugen (HEV) ist nicht durch die Garantie abgedeckt. Sie können die Kapazität der Batterien dieser Fahrzeuge durch umsichtige Nutzung aber selbst erhalten. Wie genau das geht, erfahren Sie in der Betriebsanleitung.

      Die Niedervoltbatterien mit 48 und 12 Volt in den Mild-Hybrid-Elektrofahrzeugen fallen nicht unter die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie. Für sie gilt die Kia-Garantie von 2 Jahren ab Erstzulassung, unabhängig von den gefahrenen Kilometern.

      Das gilt für mich als eindeutige Garantiezusage für den Akku , wenn er unter 70% Kapazität fällt...
      Ceed SW PHEV Platinum 04/2021 Lunar Silber mit Webasto Standheizung