PHEV - Erfahrungen

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    • Hallo, bei mir springt der Verbrenner bei der Defrost- / Antibeschlagfunktion auch an.

      Warum das so ist weiß ich nicht genau. Im Prinzip wIrd dabei allerdings die Luft getrocknet, indem sie mit der Klimanlage erst gekühlt wird und die Feuchtigkeit auskondensiert. Anschließend wird die Luft wieder erwärmt, um die relative Luftfeuchte niedriger zu bekommen.

      Es wird also auch Wärme benötigt und dafür wird vermutlich auch der Verbrenner gestartet.
      XCeed PHEV Spirit (2020) mit optionalen 18" Felgen sowie Navi- und Technologie-Paket
    • Gut möglich, dass es so ist. Dann bin ich schon mal beruhigt, dass es beim XCeed so normal ist. Aber trotzdem seltsam, dass es beim Ceed SW anders ist. Ich lass nun immer die eine Taste gedrückt, wo die Luft ebenfalls an die Windschutzscheibe kommt, damit sie nicht beschlägt. Damit geht der Verbrenner nicht an.
    • Hansemann* schrieb:

      ... einfach mal von z.B. 21° = Verbrenner läuft, auf z.B. 10° runterdrehen = Verbrenner geht aus.
      Das funktioniert bei mir nicht. Ich kann minimal 17°C einstellen und da läuft der Verbrenner auch bei 10° Außentemperatur. Danach springt die Anzeige auf Lo und die Heizung geht aus, dafür die Klimaanlage auf kühlen und die Lüftung auf volle Leistung.

      Normalerweise habe ich für kurze Strecken mauell die Temperatur auf Lo, AC aus und die Lüftung auf niedriger Stufe Außenluft. Wenn die Frontscheibe von innen beschlägt reicht bislang ein 150W Heizgebläse an der 12V Steckdose. Wenns bald richtig kalt wird, dann habe ich noch einen 230V 500W Heizlüfter, den ich über einen Inverter an einer Zusatzbatterie betreiben kann.

      Bei Strecken über 45 Kilometer mach ich gleich die Heizung an. Da brauche ich den Verbrenner ja früher oder später sowiso und im seriellen Betrieb sollte er auch etwas Strom zum Antrieb über den HSG liefern.
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    • Hallo miteinander,

      die Überprüfung der Software in der Werkstatt ergab: Alles im grünen Bereich... Aber ich kann machen, was ich will, Batterie voll aufladen, alle Verbraucher abschalten, Temperaturregler runter: Der Verbrenner startet immer. Erst muss ich ein paar Kilometer fahren, bis der E-Motor übernimmt.
      Jetzt langt's mir, ich habe heute auf der KIA-Website meinem Herzen Luft gemacht und denen nochmals alles geschildert:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      ich bin meist im Umkreis von 40-50 km um meinen Wohnort unterwegs und fahre nur selten größere Strecken. Damit glaubte ich, dass ein Plug-In-Hybrid das ideale Fahrzeug für mich sei. Bis dahin hatte ich fünf Jahre einen Toyota Auris-Hybrid, zuvor nacheinander den Prius II und den Prius III gefahren.

      Der CEED SW Plug-In wurde im April dieses Jahres geliefert. Zuvor hatte ich noch an meinem Wohnhaus eine 230 V-Steckdose mit Zeitschaltuhr und Zwischenzähler montiert.

      Ich fahre den Ceed nun über ein halbes Jahr. Ich bin mit ihm im Allgemeinen zufrieden, aber eine Sache missfällt mir sehr: Wenn ich rein elektrisch fahren will, startet immer erst der Verbrenner. Dabei ist es völlig gleichgültig, was ich mit der Wahltaste EV-HEV auf der Mittelkonsole eingestellt habe: Elektro-Modus, Auto-Modus oder Hybrid-Modus. Die Funktion dieser Taste ist im übrigen in Ihrem SEHR VERBESSERUNGSWÜRDIGEN Handbuch überhaupt nicht erwähnt.
      Warum ist es nicht möglich, das Fahrzeug bei Bedarf rein elektrisch zu fahren, ohne dass sich der Verbrenner einmischt? Und das mit voll geladener Batterie, selbst bei warmem Motor und ausgeschalteten elektrischen Verbrauchern wie Licht, Klimaanlage oder Sitzheizung? Ich muss erst 4-5 km fahren, bevor der E-Motor den Antrieb übernimmt. Stelle ich dann nur für kurze Zeit den Motor ab und will danach wieder losfahren, brummt er schon wieder auf... Wie schön wäre es, im Parkhaus oder in einer verkehrsberuhigten Zone emissionsfrei zu fahren!

      Da ich annahm, dass mit dem Programm etwas nicht stimmt, ließ ich die Elektronik in meiner Werkstatt überprüfen, erhielt aber die Auskunft, es sei alles in Ordnung.

      Bitte erklären Sie mir, ob dieses enttäuschende Verhalten der Motorsteuerung wirklich sein muss. Die Wahltaste hätte sich KIA dann ja sparen können.

      Wenn ich von Freunden nach der Zufriedenheit mit dem neuen Ceed gefragt werde, werde ich leider diesen Nachteil erwähnen.

      Ich bin gespannt auf Ihre Antwort.

      Mit freundlichem Gruß!
      Bin gespannt, was mir KIA antwortet...
    • Neu

      Hi Theophil,

      wie das Handbuch gefällt dir nicht? Kann doch gar nicht sein, ich wurde deswegen hier schon heftig gemoppt.

      Das Problem mit der "Wahltaste" wird von KIA totgeschwiegen, da bekommst du nur eine Wischiwaschiantwort: ist konstruktiv so vorgesehen - dient der Sicherheit blablabla. Komisch nur, dass bei anderen Herstellern (VW / Daimler usw.) diese Taste genau das einschaltet was man auswählt und der Verbrenner dort dann nur zugeschaltet wird, wenn mittels Kickdown Beschleunigung abgerufen wird. Besonders schlecht finde ich es, dass man auch nicht z.B. bis zur nächsten Großstadt ausschließlich mit dem Verbrenner fahren kann und dort dann rein elektrisch weiter. Vermutlich wird es bald Städte geben, die nur noch Elektro-PKW zulassen und dann haben wir schlechte Karten.

      Man kann dies nur teilweise umgehen, indem man im "Sportmodus" = hoher Verbrauch fährt, dann bleibt der Akku immer fast voll und wird permanent nachgeladen vom Verbrenner. Ändert aber leider auch nichts daran, dass man es trotz Vorauswahl fast nicht schafft, rein elektrisch zu fahren.

      Schade auch das beim KIA nie jemanden ans Tel. bekommt.

      Gruß
      Hansemann
    • Neu

      Hallo,

      ich sehe das eigentlich nicht so negativ. So wie ihr das beschreibt, hatte ich das vorher schon so in manchen Testberichten gelesen. Ich fand es allerdings für einen Hybrid in Ordnung. Der ist ja für die gleichzeitige Nutzung von Elektro- und Verbrennermotor konstruiert und das rein elektrische Fahren beim Plug-In ist für mich irgendwie nur das Sahnehäubchen oben drauf. Als ich ihn dann gekauft hatte, war ich angenehm überrascht, dass es trotzdem möglich ist, den XCeed Plug-In entsprechend zu betreiben:

      Rein elektrisch:
      Wie schon beschrieben muss die Heizung aus. (Eventuell kontrollieren, dass auch die automatische Entfeuchtung im Setup deaktiviert ist. Licht und andere 12 V Verbraucher spielen da keine Rolle.) Auf diese Weise fahre ich seit Monaten meine täglichen 30 - 40 Kilometer komplett elektrisch. Das funktioniert sogar auf der Autobahn bis ca. 130 km/h.

      Aufsparen von Akku:
      Auf eine Strecke von 600 Kilometern fahre ich die ersten Kilometer elektrisch los bis ich aus dem Ort raus bin und schalte dann direkt in den HEV-Modus. Da hält er bei moderater Fahrweise (maximal die Autobahnrichtgeschwindigkeit von 130 und kein starkes Beschleunigen am Berg) fast die gesamte Restladung und ich hab am Ziel noch 80-90 % Kapazität.

      Aufladen während der Fahrt:
      Sportmodus und manuell einen Gang niedriger schalten als die Anzeige vorschlägt. So kann ich den Akku während der Fahrt wieder voll aufladen. Der Energieverbrauch über die gesamte Strecke verändert sich praktisch nicht. (Das hab ich selber auf einer Strecke ausprobiert, die ich regelmäßig fahre.) Das was ich beim Laden an Benzin zusätzlich verbrauche, das spare ich offenbar später beim elektrischen Fahren wieder ein.

      Heizen:
      Auf den kurzen Strecken: Sitz- und Lenkradheizung, das reicht mir meistens.

      Ansonsten muss halt der Verbrenner an. Der produziert dann aber auch innerhalb weniger Minuten warme Luft. (Anders als mein alter Diesel der erst nach knapp 10 Minuten warm wurde.) Dabei treibt der Benziner nicht direkt die Räder an, sondern er liefert einen Teil des Stromes für den Elektromotor und Wärme für den Innenraum. (Auf langen Strecken brauch ich den Motor dann ohnehin, da hab ich die Wärme als Nebenprodukt ohne Zusatzverbrauch.)

      Warum sollte man den Verbrenner überhaupt zum Heizen verwenden?
      Eine Autoheizung bringt nach meiner Kenntnis so um die 5-6 kW thermische Leistung. Wenn ich das elektrisch heizen wollte, würde sich die Akku-Reichweite bei meinen Kurzstrecken so auf ca. 20-25 Kilometer verkürzen. Das wäre also keine sinnvolle Alternative für mich. Eine Wärmepumpe vielleicht schon eher. Allerdings würde sich vermutlich das elektrische Heizen nicht mal groß positiv in der CO2 Bilanz auswirken, von den Kosten ganz zu schweigen. Dazu brauche ich die Heizung auf Kurzstrecken viel zu selten. Ich kann also die Entscheidung von Kia gut nachvollziehen, dass auf eine elektrische Heizung verzichtet wurde. (Elektrische 12V Zuheizer sind ja eingebaut, die bringen zusammen so um die 1200 Watt. Die sind aber wohl nicht zum Dauergebrauch gedacht. Ich denke mal die sollen nur die Zeit überbrücken, bis der Motor ausreichend Wärme liefert. Ich hab auch noch nicht herausgefunden ob die auch mit aktiviert sind, wenn ich die Scheibenheizung - Heckscheibe und Spiegel - einschalte. Da so aber nicht wirklich warme Luft kommt, arbeiten die Zuheizer dann, wenn überhaupt, vermutlich mit verminderter Leistung.)
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    • Neu

      Hallo,

      auch wir haben das gleiche Problem, Benziner springt an und läuft bei uns ca. 8-10 km bevor er erst ausgeht. Auch ich habe den PHEV in der Werkstatt prüfen lassen und es wurde natürlich kein Fehler gefunden. Der Werkstattmeister kannte das Problem aber auch nicht und so habe ich mit ihm eine "Probefahrt" gemacht. Da ist ihm auch zum ersten Mal die (O-Ton) dämliche Regelung aufgefallen. Er hat den Wagen dann 2 Tage behalten und hatte einen BMW PlugIn als Leihwagen. Der hatte natürlich dieses Phänomen nicht...

      Dann bekam ich mein Auto zurück und er musste mir unter vorgehaltener Hand mitteilen, dass auch lt. Kia dieses Verhalten normal und bekannt ist, man daran aber nichts ändern kann. Man solle dem Kunden das Verhalten (schneller warm etc.) schön reden.

      An mehreren Tagen geprüft:
      Der Motor läuft dauerhaft bei EV auf Leerlauf und die Verbrauchsanzeige zeigt 4,3 Liter auf 100 km an (12,7 km immer gleicher Weg zur Arbeit, nur der Elektromotor sorgte für Vortrieb). Dann Akkus leer und im Hybridmodus gefahren. Gleiche Stecke zur Arbeit zeigt der Bordcomputer 4,5 Liter / 100 km an. Was macht es also im Winter für einen Sinn, den Akku extern zu laden?

      Ich habe jetzt zum einen über die Webseite und auch normal postalisch an Kia geschrieben. Mal sehen ob da was raus kommt. Ich fühle mich ein wenig "verarscht". Ich habe mich im Vorfeld über die Hotline beraten lassen und dort wurde mit keinen Wort erwähnt, dass ein rein elektrischen Fahren im Winter erst nach X-Kilometer möglich ist (bei normaler Heizung).
      XCeed phev 2020
    • Neu

      Acura schrieb:

      An mehreren Tagen geprüft:
      Der Motor läuft dauerhaft bei EV auf Leerlauf und die Verbrauchsanzeige zeigt 4,3 Liter auf 100 km an (12,7 km immer gleicher Weg zur Arbeit, nur der Elektromotor sorgte für Vortrieb). Dann Akkus leer und im Hybridmodus gefahren. Gleiche Stecke zur Arbeit zeigt der Bordcomputer 4,5 Liter / 100 km an. Was macht es also im Winter für einen Sinn, den Akku extern zu laden?
      Hallo,

      irgendwas ist da völlig anders bei mir und ich gehe mal davon aus, dass der XCeed PHEV da nicht grundsätzlich anders als der Ceed SW funktioniern sollte:

      Ich habe normal auf meiner Strecke von ca. 30 Kilometern (15 hin dann 15 zurück) die Heizung aus und fahre auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ohne Verbrenner rein elektrisch. Dann habe ich noch eine elektrische Restreichweite von 15 Kilometer und der Akku ist mit Nachladen von ca. 6,2-6,4 kWh wieder voll. Es ist also auch im Winter möglich ohne Verbrennner rein elektrisch zu fahren. Wenn das bei euch nicht geht, muss es eine Ursache dafür geben, warum die Heizung immer mitläuft.

      Dann habe ich mal die gleiche Strecke mit Heizung getestet. Diesmal ging der Verbrenner in den seriellen Betrieb. (Das ist aber wohl kein Leerlauf, sondern der HSG scheint dabei als Generator Strom zu erzeugen). Der Verbrauch wurde mit 2,8 l/100 km angezeigt und beim Aufladen sind nur 4,9 kWh nötig gewesen. Nächster Tag wieder rein elektrisch ohne Heizung und es waren wieder 6,3 kWh Verbrauch. (Bei sommerlichen 25 Grad waren es im Schnitt übrigens 5.2 kWh.) Aus knapp 1l E10 wurden also ca. 1,3 kWh Strom für den Antrieb erzeugt und zusätzlich ca. 4 kWh thermische Leistung (grob geschätzt 5,5KWx45 Minuten) an die Heizung abgegeben. Bleiben also noch ca. 3 kWh als Verlust über die Abgase.

      Also bei 4,3 EV zu 4,5 l /100 km HEV gehe ich mal davon aus, dass die Strecke überwiegend in der Stadt gefahren wird. Das führt natürlich aufgrund der geringeren Durchschnittsgeschwindigkeit zu einem höheren Verbrauch pro Kilometer im Heizbetrieb . Dabei wird dann aber auch entsprechend mehr Strom erzeugt, so dass sich die el. Reichweite entsprechend vergrößert. Wenn ich auf längeren Strecken im HEV Modus fahre, brauche ich ca 5,5 -6,0l auf 100 Kilometer. Da sind natürlich auch die Geschwindigkeiten höher als in der Stadt. Unabhängig davon rechne ich, dass 3 kWh Strom ca. 1 Liter Kraftstoff beim Antrieb ersetzen. Also Sinn macht das Aufladen auf jeden Fall auch im Winter selbst mit Heizung.
      XCeed PHEV Spirit (2020) mit optionalen 18" Felgen sowie Navi- und Technologie-Paket
    • Neu

      Hallo,

      das Du deinen Fahrtweg selbst bei geringen Temperaturen ohne Heizung fährst ist löblich, aber bei min. 95% aller Nutzer "nicht normal" und würde ich auch nicht machen :) .
      Deine Rechnung mag stimmen, natürlich macht es Sinn auch mit elektrischer Unterstützung im Winter zu fahren und natürlich fluktieren die Werte bei mir je nach Ampelphasen und Fahrtdauer. Ich habe es schon öfters geschafft das nach dem Weg zur Arbeit "nur" 2,9-3,8Liter/100Km auf dem Display standen. So wie das Auto aber "arbeitet" ist es für mich eine Fehlprogramierung, da der Sinn des PHEV damit ausgehebelt wird und die Umweltlobby "Mogelpackung PHEV" damit wieder deutlich Futter bekommt (was ja bei dem Verhalten auch stimmt). Ein Emissionsloses Fahren ist mit diesem Fahrzeug im Winter nicht möglich.

      Ich habe Anfang 2020 sowohl Mercedes / BMW und noch einen als PlugIn Probe gefahren, keiner hatte dieses Problem (Fehler). Als ich meinen Kia zur Überprüfung abgegeben hatte, habe ich einen nigelnagelneuen BMW 2er Active Tourer PHEV als Leihwagen bekommen (Komische Kombo aber mein KIA Händler verkauft auch BMW), auch der hat dieses Phänomen trotz 3 Grad Außentemperatur nicht gezeigt.

      Ich werde daran mit Sicherheit nicht ändern können (Wandlung etc.) aber das Auto macht genau das nicht wofür ich (Wir) es gekauft habe. Den Weg zur Arbeit und zurück rein elektrisch zurückzulegen und auf "Langstrecke" den Verbrenner zu haben.

      ps. Was heisst HSG?
      ps2. Mein Bekannter fährt den Hyundai Plugin, er sagt das sein Auto das nicht macht? (Nicht verifiziert). Die bauen doch auf der gleichen Basis auf oder?
      XCeed phev 2020
    • Neu

      Hallo,

      das Thema PHEV leidet leider darunter, dass es jede Menge unterschiedliche Antriebskonzepte mit unterschiedlichen Ausrichtungen gibt. In der Presse ist dann immer nur von Plugin-Hybrid die Rede, als wären die Antriebe alle direkt vergleichbar. Kia setzt hier auf einen typischen Hybridantrieb Attkinson Motor mit viel Hubraum und wenig Leistung in Verbindung mit einem ebenfalls eher schwachen Elektromotor). Das Ganze wurde dann auf Plugin erweitert (größerer Akku und etwas stärkerer E-Motor). Das ist ein ganz anderes Konzept als z. B. der Range-Extender von BMW, der ein Elektroauto zu einem seriellen PHEV erweitert.

      Wenn man da ins Detail geht landet man bei der Anzahl unterschiedlicher Konzepte schnell im zweistelligen Bereich. Trotzdem gibt es einige Eckpunkte die beim Thema Komfort und Umweltverträglichkeit eine Rolle spielen.

      Acura schrieb:

      das Du deinen Fahrtweg selbst bei geringen Temperaturen ohne Heizung fährst ist löblich, aber bei min. 95% aller Nutzer "nicht normal"
      Also ich bin da nur pragmatisch. Ich habe bisher noch nie ein Auto besessen, das im Winter auf der Straße geparkt innerhalb von 15 - 20 Minuten Fahrzeit angenehm warm geworden wäre. Da kam natürlich warme Luft an, aber um den Innenraum wirklich auf 20 Grad zu erhitzen, hat das nicht gereicht. Ohne die warme Luft, aber dafür mit einer ordentlichen Sitzheizung finde ich es sogar angenehmer, als bei meinem alten Diesel. Jetzt viel Energie zu verbrauchen, um es auf den letzten Kilometern einige Grad wärmer zu haben, halte ich tatsächlich nicht für notwendig.

      Acura schrieb:

      Ich habe Anfang 2020 sowohl Mercedes / BMW und noch einen als PlugIn Probe gefahren, keiner hatte dieses Problem (Fehler). Als ich meinen Kia zur Überprüfung abgegeben hatte, habe ich einen nigelnagelneuen BMW 2er Active Tourer PHEV als Leihwagen bekommen (Komische Kombo aber mein KIA Händler verkauft auch BMW), auch der hat dieses Phänomen trotz 3 Grad Außentemperatur nicht gezeigt.
      Das ist kein Fehler oder Problem sondern einfach die Tatsache, dass Kia keine elektrische Heizung eingebaut hat. Das kann man auch in der Ausstattungsliste erkennen. Andere Firmen legen mehr Wert auf Komfort und dafür weniger auf Energiesparen. Durch die elektrische Heizung verringert sich dann die elektrische Reichweite drastisch. Meine 30-40 Kilometer würde ich so bei der Akkugröße im Kia nicht erreichen. Auch in der CO2 Bilanz hat eine elektrische Heizung beim heutigen Energiemix noch keine Vorteile, außer es handelt sich um eine Wärmepumpe. (Übrigens berichten viele Fahrer, die eine Elektroheizung haben, dass sie auf die Nutzung verzichten, um die Energie zu sparen.)

      Acura schrieb:

      ps. Was heisst HSG?
      ps2. Mein Bekannter fährt den Hyundai Plugin, er sagt das sein Auto das nicht macht? (Nicht verifiziert). Die bauen doch auf der gleichen Basis auf oder?
      Also HSG steht für Hybrid-Starter-Generator. Der hat wohl so um die 8 kW und hängt mit einem Riemen am Verbrenner.

      Soweit ich weiss ist der Ionic PHEV in dem Punkt genauso wie die Kia Modelle. Die Frage ist doch: Kann ich den Wagen im Winter rein elektrisch fahren? Das geht nach meiner Kenntnis sowohl bei Kia und auch dem Ionic PHEV bei Temperaturen über -10 Grad. Dass ich dabei keine Heizung habe, ist ein ganz anderes Thema.

      Es gibt aber auch immer wieder Berichte, wo es den Nutzern gar nicht gelingt, rein elektrisch zu fahren - auch nicht bei ausgeschalteter Heizung. So habe ich das Problem von Theophil verstanden.
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    • Neu

      bluemoon schrieb:

      Also HSG steht für Hybrid-Starter-Generator. Der hat wohl so um die 8 kW und hängt mit einem Riemen am Verbrenner.

      FatsFan schrieb:

      Hochvolt Starter Generator?
      Danke für die Info

      bluemoon schrieb:

      Es gibt aber auch immer wieder Berichte, wo es den Nutzern gar nicht gelingt, rein elektrisch zu fahren - auch nicht bei ausgeschalteter Heizung. So habe ich das Problem von Theophil verstanden.
      Leider gelingt es mir auch nicht, auch +7 Grad nicht.
      Prozedere gerade probiert:
      Ich steige ein, Start Knopf drücken, Auto in "P" und der Motor geht an.
      Heizung runter auf "LO" (direkt nach 17Grad), Lüftung, Klima, Radio etc. ausgemacht.
      Motor geht aus.
      Schalthebel auf "D" und Losfahren. Nach ca. 10 Meter fahrt Motor geht an und geht auch nicht mehr aus.
      Erst nach (7 Grad außen) 6,7 Kilometer ging der Motor wieder aus.
      Ca. 5km rein elektrisch gefahren, dann an einer Ampel angehalten und Motor ging wieder an und blieb an.
      Kurz danach war ich wieder in der Firma.

      Sollte das "normal" sein ärgere ich mich über mich selber, das ich das nicht beim Kauf abgefragt habe. Dann habe ich definitiv das falsche Auto für mein Fahrverhalten geholt.
      Abgesehen von der Falschaussage der Telefonhotline das der Wagen mit 7,4kw laden kann... Aber das es nicht geht kann ich verschmerzen.
      XCeed phev 2020
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      Acura schrieb:

      Ich habe Anfang 2020 sowohl Mercedes / BMW und noch einen als PlugIn Probe gefahren, keiner hatte dieses Problem (Fehler). Als ich meinen Kia zur Überprüfung abgegeben hatte, habe ich einen nigelnagelneuen BMW 2er Active Tourer PHEV als Leihwagen bekommen (Komische Kombo aber mein KIA Händler verkauft auch BMW), auch der hat dieses Phänomen trotz 3 Grad Außentemperatur nicht gezeigt.
      Super!
      Du fährst elektrisch los ... nach 10km die Autobahn erreicht und auf dem Beschleinigungsstreifen springt der kalte Turbobenziner an ....

      Bestimmt gut für eine lange Lebensdauer.