Euer Fazit nach dem ersten TÜV

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    • Euer Fazit nach dem ersten TÜV

      Hallo liebe Kia Fans,

      Ich hatte letzte Nacht eine Diskussion mit meinen Arbeitskollegen, über die Qualität von Kia Ceed im Vergleich zu Fahrzeugen aus dem Wolfsburger Automobil Konzern. Die sind absolut der Meinung das Kia ja nur den günstigen Preis machen kann weil sie auch dann entsprechend schlechtere und billigere Teile einbauen. Mein Argument das Kia speziell jetzt beim Ceed, einige Dinge einfach einfacher gebaut wurde (z.B.: Führung des Kofferraumrollos) und der Materialmix bei der Karoserie nicht so sehr auf Leichtbau getrimmt ist, durchaus den Preisunterschied aus machen und und und. Es war eine große Diskussion da sie von mir hören wollten: Ja der Kia ist eine Klapperkiste und billig zusammengebaut. Ihre Meinung ist, das mein Kia Ceed in 3-5 Jahren im Innenraum komplett abgearbeitet sein wird. :wacko:

      Jetzt gibt es ja den Ceed JD bereits schon lange genug das die ersten ja bereits schon beim TÜV vorstellig werden mussten.

      Deshalb meine Fragen:

      Wie schaut der Ceed JD im Innenraum bei welcher Kilometer Leistung eigentlich aus? Sind die Verschleißerscheinungen wirklich höher als bei den Vorzeigewagen für das Volk? Wie ist er durch den TÜV gekommen?

      Ich freue mich auf eine anregende Diskussion. Bei meinen knapp 19000 km und 7 Monaten konnte ich keine Verschleißspuren erkennen. Aber dafür ist er einfach noch zu jung.
      :D 5 Meter Abstand bei 200km/h ist einfach nicht ausreichend. :D


      :( In gendenken an meinen alten weißen Ceed ED Spirit 2.0 Crdi. Wir wurden gewaltsam getrennt durch einen Unfall. Es war schön mit ihm :(


    • Hallo

      Also mein alter Ceed ED Bj 2007 gefahren bis 2013 hatte keinerlei Probleme beim Pickerl (TÜV). Sitze und Innenraum hatten keine Abnutzungserscheinungen. Er hatte 120tkm auf dem Tacho, die einzige Rparatur war ein Stabi links vorne. Die Bremsen bei ca 80tkm getauscht. Der einzige Mangel war leichter Rost auf den Achsträgern, meiner Meinung Flugrost es war nur oberflächlich. Frag mal deine VAG Kollegen wie es bei Ihnen aussieht, ich glaube VW baut mehr Billigware ein. Die Bremsen beim Polo meiner Mutter waren nach 2Jahren und 13tkm hinüber, natürlich keine Garantie oder Kulanz. Mein neuer Ceed muß jetzt Anfang nächstes Monat zur Überprüfung, dann sage ich dir Bescheid

      Mfg.
    • Die haben noch nicht mal das Argument akzeptiert das die Steuerkette bei Kia stärker ausgelegt ist als die von einem Vergleichbaren VW Motor. Ein Arbeitskollege hat ja ein bisschen zu mir gehalten und selber gesagt wie gut das Auto innen aussieht. Er fährt ein Kompaktwagen des Stuttgarter Premiumhersteller. Keine Argumente haben irgendwas gebracht. Ich glaube die wollen sich nicht eingestehen das sie einfach für ihre Fahrzeuge zu viel bezahlen. Dann ziehen sie einen anderen Kollegen den ich nicht kenne herran der mit seinem Ceed nicht zufrieden war. :wacko: Die sind ja schon aus allen Wolken gefallen, das ich mir nochmal einen Kia gekauft habe. :kopfkratz:
      :D 5 Meter Abstand bei 200km/h ist einfach nicht ausreichend. :D


      :( In gendenken an meinen alten weißen Ceed ED Spirit 2.0 Crdi. Wir wurden gewaltsam getrennt durch einen Unfall. Es war schön mit ihm :(


    • Die Preisunterschiede setzen sich eigentlich aus sehr vielen Faktoren zusammen.
      So nutzt KIA teilweise einfachere Materialien. Im Sportage meiner Eltern ist der Ladeboden z.B. wirklich sehr einfach und schmutzansaugend. Allerdings ist es ein Laderaum und kein Sitzplatz, an dem ich mir meine Klamotten versaue.
      Dazu kommt, dass auch bestimmte Teile nicht von Markenherstellern kommen. Beispielsweise sollen bei Audi Moll-Batterien verwendet werden (was dann wohl bei VW nicht groß anders ist). Bei unseren KIAs sind es wohl eher NoName-Batterien. Dann eben auch Einsparungen bei z.B. der Leuchtweitenregulieren, wo teilweise nur einer statt zwei Taktgebern eingebaut werden.
      Aaaaber .. VW muss auch mit ihren Autos genug Geld generieren, um ihre deutschen Arbeiter zu bezahlen. Das sind keine 8,50€ Mindestlohn, sondern recht gute Bezüge. Solche Löhne muss KIA bspw. nicht bezahlen, weil man in Südkorea, Slowakei oder sonstwo baut.

      Dann wollen auch die Verkaufspaläste bezahlt werden. ich habe noch keinen KIA-Händler finden können, der den VW-Dingern das Wasser reichen konnte.

      Und vor allem wird VW gut Geld an die Seite schaffen. Die mussten Skoda aufbauen, haben jetzt weiterhin Seat an der Backe und haben sicherlich genug Kohle in der Hinterhand, um auf dem Markt tätig zu werden. Opel wollte man gerüchteweise nicht in Südkoreanische Hände gehen lassen und hätte zugeschlagen, wenn Hyundai sein Interesse bekräftigt hätte.

      Und jetzt mal TÜV hin oder her ...
      Die Hochwertigkeit eines Autos sieht man nicht nur am TÜV, sondern auch an der Pannenstatistik, wobei auch keine große Aussagekraft hat, da viele Hersteller ihren eigenen Service haben. Aber die TSI- und DSG-Probleme waren nicht die einzigen. Bei TDI-Motoren haben sich Sechskantbolzen reihenweise rundgedreht -> Motorschaden. Golf IV und Leon 1 (A3 und Octavia vermutlich auch) durften reihenweise in der Werkstatt antanzen, um die gebrochenen Plastikfensterheber gegen welche aus Metall zu tauschen.
      Man zahlt also vorher schon, damit man im Zweifelsfall kostenlos ein besseres teil bekommt, wenn sich das kaputtgesparte Ding als nicht haltbar erwiesen hat.

      Und zu allerletzt bietet VW einfach viel mehr Ausstattung an, als KIA, die dann aber oft gleich Pakete schnüren, während bei deutschen Herstellern vieles nach Belieben kombiniert werden kann. Diese freie Kombinierbarkeit kostet auch.
    • Man muss aber auch mal ein wenig auf dem Boden bleiben, VW verkauft in Deutschland mehr Autos im Monat als Kia im ganzen Jahr. Daher sind die Meldungen über Probleme auch mehr präsent als bei Kia. Überlegt man nur mal wie viele DSG im Gegensatz zum DCT unterwegs sind ist es nur Verständlich dass man öfter mal was liest. Geht ein DCT kaputt, dann liest man es hier, aber nicht in der Autobild.
      Mängel gibt es bei Kia/Hyundai auch, wie z.B. der 1,7 Diesel der ohne ersichtlichen Grund kein Wasser mehr hat, bis hin zum Motorschaden.
      Also kochen tun alle nur mit Wasser und ich kenne auch genügend VW Fahrer die rundum zufrieden sind.
      Ich sehe daher Kia nicht als besser oder schlechter an, mir hat der Carens einfach besser gefallen als der Touran...
    • Also mir reicht es jedenfalls schon, wenn 3 VW-Fachblätter unabhängig voneinander in ihren ~100.000km-Tests jeweils ganz immense Probleme mit ihren Passaten hatten, umstutzig zu werden.
      Und in anderen Ländern hat die Masse sogar gereicht, um Rückrufaktionen zu starten. Es ist also durchaus etwas dran, dass sich gelängte Steuerketten gelängt haben (messbare Unterschiede sind keine Meinungen sondern Fakten). Und einen Arbeitskollegen von mir, der das Auto bis vor kurzem noch ganz toll fand, wollte es seinem Vatter nach dem rundgedrehten Sechskantbolzen nicht mehr abkaufen. Und auch der freie Werkstattenbetreiber meinte, dass das ein bekanntes Problem ist.

      Der Touran ist übrigens genauso bekannt für seine Zuverlässigkeit, wie der Passat.
    • Also so groß ist die Lücke zu VW jetzt nicht, Hyundai/Kia liegt auf Platz 4 der weltweiten Verkaufscharts, VW auf 2 - aber was ist in VW auch alles drin? Insgesamt 15 Unterkonzerne, VW alleine wäre hinter Hyundai in der Rangliste.

      Zum TÜV muss meiner erst nächstes Jahr, bin aber zuversichtlich, dass da weniger dran sein wird als bei meinen letzten Autos (Peugeot, Ford, Seat).
    • Man sollte nicht pauschalisieren, jeder kennt einen der jemanden kennt der Probleme hat und auch genügend die zufrieden sind. Ich halte es für falsch auf einen anderen Hersteller zu zeigen...

      @tigernose:

      Ich spreche nur von Deutschland, Kia hat Weltweit ganz andere Modelle...
    • Also wenn man auf einen Hersteller zeigt, dessen Fanboys alle 10 Finger nutzen, um auf andere Hersteller zu zeigen, halte ich das durchaus für legitim.
      Ich weiß auch, dass VW viel mehr Autos verkauft .. oder sagen wir besser verleast, denn die meisten sind Firmenwagen oder Privatleasing, aber man sollte auch bekannte Probleme nicht unter den Tisch kehren. Nahezu jeder Hersteller .. sogar jedes Modell .. hat seine bekannten Schwachstellen. KIA hat z.B. auch arge Schwierigkeiten mit dem Licht, die erste M-Klasse rostende D-Säulen, 5er E39 undichte Hintertüren, feste Heckscheibenwischer, 4er Golf die Fensterheber, dann die Geschichte mit den eingefrorenen Motoren bei VW (meine Omma mit ihrem Seat), ..
      Aber es gab genug Leute, die in Werkstätten ihre Motoren oder Getriebe wechseln lassen durften. Genauso durfte ich in meinen 3 Wochen Praktikum im VW-Autohaus fast jeden Tag beim Scheibenheber-Wechsel helfen. In einer ostdeutschen Kleinstadt *zwinker*

      Ich kann den Leuten jedenfalls genug VW-Schwachstellen aufzählen, wenn sie mir wegen KIA doof kommen. Die rostenden Stellen unter den Seitenschutz- und Heckzierleisten beim Passat B6 hab' ich ja noch vergessen. Und die undichten Dächer des Eos.
    • Das Kia nicht fehlerfrei ist, ist klar. Mich interessiert nach den Aussagen der Kollegen wie die Realität aussieht. Wie schaut der JD nach drei Jahren tatsächlich aus? Die Pannenstatistik ist zum an der Pfeife rauchen. Wenn ich sehe welche Autos an dem Pannenstreifen stehen. Das mit dem TÜV interessiert mich nun mal ob es hier überhaupt jemanden gibt der einen Mängel hatte.
      Ich hatte im übrigen bei einem Auto mit dem ersten TÜV einen Mängel. Aber bloß ne Kleinigkeit.
      :D 5 Meter Abstand bei 200km/h ist einfach nicht ausreichend. :D


      :( In gendenken an meinen alten weißen Ceed ED Spirit 2.0 Crdi. Wir wurden gewaltsam getrennt durch einen Unfall. Es war schön mit ihm :(


    • Ja das habe ich bereits. Darum haben die auch nicht auf das Technische gehackt. Da hatte der eine oder andere genug Probleme schon gehabt. Nein der Innenraum der würde ganz schnell angegriffen sein. Nun wer kann das am besten beurteilen als einer der selber einen älteren Ceed hat. ;)
      :D 5 Meter Abstand bei 200km/h ist einfach nicht ausreichend. :D


      :( In gendenken an meinen alten weißen Ceed ED Spirit 2.0 Crdi. Wir wurden gewaltsam getrennt durch einen Unfall. Es war schön mit ihm :(


    • Wenn ich Kanthölzer in das Auto schiebe und an allen möglichen Stellen anecke, muss ich mich nicht wunder, wenn ich Kratzer habe. Von den Sitzen im Sportage lösen sich die Zierringe und dem Schaltheben sieht man nach 50.000km an, dass er benutzt wurde.
      Referenz: Audi A6 Avant nach 200.000 km das Lenkrad vollkommen abgegriffen und glatt. BMW 5er touring nach 240.000 km das Lenkrad und der Schaltheben vollkommen abgegriffen, Leder rissig, Ladeboden mit Kahlstellen.
      Die "neuen" KIA sind auch nicht früher hin, als die deutschen "Premium"hersteller. Kommt halt darauf an, wie ich das Auto behandle.
    • Kia contra Wolfsburg

      Hallo
      Mein Ceed SW JD 1,6 CRDI 110 PS hat nun 100.000 km. runter. Kaum Verschleiß ( fahre 95 % Langstrecke ) Verbrauch unter 5 lt. Im allgemeinen ist der Ceed nicht viel billiger als ein vergleichbarer Golf. Ihm fehlt jedoch die endlos lange Aufpreisliste eines deutschen. Bei mir wurden auf Garantie beide Scheinwerfer vorne getauscht, da das Tagfahrlicht Probleme machte. Mein Resümee aus den ersten 100 t: Plus: Anschaffungspreis, Optik, Serienausstattung,
      Garantie, Verarbeitung und Verbrauch. Minus: 110 PS Motor ist trotz angeblich 260 NM eher ein matter Geselle, Qualität der Sitzbezüge lässt zu Wünschen übrig ( habe allerdings mit dem Cool die billigste Variante ), Händlernetz ist
      in Südösterreich eher dünn und so sind auch die Servicepreise entsprechend hoch.
      Einstweilen sieht es so aus, das mein Ceed auch die 200 tsd. ohne Probleme bewältigen wird.
    • Wkraus15 schrieb:

      Minus: 110 PS Motor ist trotz angeblich 260 NM eher ein matter Geselle...

      Das kann ich bestätigen, ich bin beide (also auch den 1,6l Diesel mit 128 PS) in gleicher Ausstattung und als SW als Vorführer gefahren. Das gilt aber generell für alle gedrosselte Versionen, auch bei anderen Herstellern. Man muss nur mal den Golf 7 mit dem Basisdiesel 1,6l mit 105 PS fahren. Der Antritt von unten ist schon besser, aber dafür kommt ab 2500 U/min gar nichts mehr und Überholvorgänge werden zur Zitterpartie. Das ist eben eine Frage der Auslegung und für Leute, die nur Stadt fahren, mag der Golf dann spritziger erscheinen.
    • Also mein Magentis GD (Bj. 2005) kam in den 10 Jahren Haltedauer immer problemlos durch den TÜV, i.d.R. ohne Mängel, Plakette wurde immer zugeteilt.
      Beim Verkauf (Inzahlungnahme) Ende April 2015 sah der Innenraum noch (fast) wie neu aus - und dass, obwohl der Magentis die Kleinkindphase meiner Kids komplett "erleben" musste. Auch der Fahrzeuglack sah einwandfrei aus (habe allerdings nie in der Waschstraße gewaschen), Rost an der Karosserie war überhaupt nicht vorhanden, der Unterboden sah ebenfalls so gut aus, wie ich es bislang von noch keinem Auto erlebt habe, die Minispuren von Kantenrost am Unterboden hatte ich vor 2 Jahren behandeln lassen, war daher nun praktisch komplett Rostfrei (auch kein Flugrost).

      Sicher hängt dies alles auch von der Intensität der Nutzung, dem pfleglichen Umgang und der Pflege an sich ab, aber die Basis (Material, Rostschutz etc.) muss eben auch stimmen - und die hat m.E. beim Magentis gestimmt. Ich hatte noch nie ein Auto, dass so problemlos war (auch in Unterhalt und Pflege). Dabei stammt der Magentis noch aus der Kia-Zeit, in der Kia (angeblich) nur einfache und billige Fahrzeuge gebaut hat. Allerdings hatte der Magentis auch vieles an Elektronik noch nicht, damit konnte solches auch nicht negativ auffallen.

      Man mag einwenden, dass der Magentis auf Großserientechnik aus Japan (Mitsubishi Galant) aufbaute bzw. praktisch eine technische Kopie war. Aber auch vom Nachfolger des GD, dem Magentis MG, hört man, dass dieser sehr zuverlässig und problemlos ist. Ich kann demnach überhaupt nicht bestätigen, dass Kia's nach ein paar Jahren nur noch Klapperkisten sind, die dann fast auseinanderfallen. Sicher wären jetzt nach 10Jahren allmählich ein paar dinge zu machen gewesen, aber deratiges fällt bei anderen auch an und das z.T. deutlich früher.

      Die Deutschen Hersteller haben m.E. einiges an Elektronik und technischen Finessen mehr und auch zeitiger verbaut - was ich jetzt auch an der A-Klase sehe. Die Einstellmöglichkeiten und automatisch ablaufenden Vorgänge sind überbordend. Hier wäre aus meiner Sicht weniger mehr. Letztlich kochen die deutschen Hersteller aber auch nur mit Wasser.
    • Das beste Argument sind einfach die 7 Jahre Garantie..... Wer 7 Jahre gibt muss von seiner Qualität überzeugt sein und kann im essentiellen Bereich wie bei der Ventilsteuerung keinen billigen Mist verbauen :!:

      Was nützt mir der hervorragend verarbeitete, in allen Hochglanzzeitschriften gelobte Innenraum, wenn nach 2,5 Jahren die Steuerkette überspringt :thumbdown:

      Und zum Preisunterschied, diesen dämlichen Robbie Williams ein paar Sätze daher labern lassen kostet eben ein Haufen Geld :finger: